Unser Atlantik-Kanada
Wir wollen Ihnen Atlantik-Kanada so darbringen, wie wir es sehen, ehrlich und ungeschminkt und auch mit einigen Mythen aufräumen, z.B. warum kommen einige Gäste nach Hause und haben nur Nebel gesehen und andere hatten das schönste Wetter – im gleichen Zeitraum? Warum sehen manche Gäste Wild und andere überhaupt nichts? Warum sind einigen Reisenden die Entfernungen zwischen Zielorten zu lang und manche können nicht genug Kilometer unter die Jacke bekommen? Die Antworten darauf und vieles mehr finden Sie unter Klatsch/Geheimtipps im Menü.
Atlantik-Kanada, vor etwas mehr als 15 Jahren noch ein Stiefkind unter den kanadischen Provinzen, hat sich gemausert. Wer im Westen und in Zentralkanada war, den zieht es nun an die unglaublich vielseitige Ostküste. Vier total unterschiedliche Provinzen werben um Ihre Gunst, sie lassen sich hervorragend kombinieren.
Nova Scotia, das Tor zur Region mit Halifax, internationalem Flughafen und direkter Anbindung mit CONDOR von Frankfurt (, ist ein touristisches Kleinod: Kleine (für europäische Verhältnisse) Provinzhauptstadt, umgeben von Meer, unzählige Seen im Inland, und zig verschiedene Landschaften. Granitfels-Küste, weißeste Sandstrände, rote Sandsteinfelsen, 300 Meter hohe Klippen, traumhafte Küsten-Serpentinenstraße (der Cabot Trail), unzählige Inselchen, tolle Meeresfrüchte, Fischerdörfchen, Wale im Wasser und Elche auf der Straße, viel Wald, Ruhe, Abgeschiedenheit, verschnörkelte knuffelige Bed&Breakfast und Country Inns und Menschen, die Zeit für Sie haben.
Neufundland and Labrador – ganz anders. Eigentlich zwei gänzlich verschiedene Landmassen, die eine eine Insel, das andere Teil eines riesigen Kontinents. Neufundland, vor dessen Ostküste der eiskalte Labradorstrom und der warme Golfstrom aneinander vorbeifließen, ist eine riesige Felseninsel mit rauhem Nadelwald vorwiegend im Innern. Das Leben spielt sich in St.John’s, einer winzigen Hafenstadt (Achtung: hier gilt klein, aber oho) und rundum an den Küsten (rauh aber ebenfalls oho) ab in noch kleineren Fischernestern. Zwei grandiose Nationalparks, Eisberge, Wale, Karibus, Elche, Schwarzbären und viel Fisch passen einfach in die wilde Landschaft. Und wer’s ganz unberührt mag, Labrador ist eine der letzten kanadischen Regionen, die es noch zu entdecken gibt.
Prince Edward Island (oder Prinz-Eduard-Insel). Eine Miniaturprovinz mit den tollsten Farben; rote Erde und Klippen, rosafarbene Sandstrände – endlos und menschenleer, grüne Felder und blauester Himmel. Leicht wellig, viele kleine Landsträßchen, viel Meer und viel Sand. Eine Puppenstube für den Tourismus. Machte kanadische Geschichte durch den Zusammenschluß zum Dominion Canada.
New Brunswick (auf Deutsch auch Neu-Braunschweig) Viele Touristen durchfahren diese Provinz viel zu schnell, um von Quebec oder Maine nach Nova Scotia zu kommen – sehr zu unrecht! Man muß nur wissen, wo die schönsten Stellen sind, und davon gibt es einige. Unbeschreiblich romantisch ist die Gegend zwischen St.Andrews-by-the-sea und St.George und von dort mit dem Boot durch die Schärenlandschaft auf die Inseln Deer Island und Grand Manan. Dazu das weltklasse Gezeitenwunder der Bay of Fundy mit den Hopewell Rocks und Fundy Nationalpark. Little Shemogue ist eine kleine Oase für sich und die Ostküste strotzt mit Lagunenlandschaften, langen Sandstränden, Kouchibouguac Nationalpark, fantastischem Einkaufen im Großraum Moncton, einer französisch-akadisch beeinflußten Küche und natürlich auch wieder Fisch und Hummer.
